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Die
Insel ist der höchste Punkt einer Faltung des Meeresgrundes,
bedingt durch die Verschiebung der tektonischen Platten. Die Indo
- Australische Platte schiebt nach Norden gegen die eurasische Platte,
das bedeutet, daß die Insel mit einer Geschwindigkeit von
6 cm/Jahr nordwärts wandert. Ihr müßt Euch also
beeilen, wenn Ihr CI besuchen wollt, weil die Insel in ca. 3 Mio.
Jahren im Javagraben verschwinden wird.
Christmas Island ist ca. 135 km²
groß - kleiner als viele australische Outback-Farmen. Sie
erhebt sich 360 m über die Oberfläche des Indischen Ozeans.
Die Insel besteht größtenteils aus Kalkstein - ein Produkt
der Saumriffe, die während der frühen Formung der Insel
bestanden, als es zur Anhebung über den Meeresspiegel kam.
Das bedeutet, daß es jede Menge Höhlen zu erforschen
gibt - über und unter Wasser. Eine kürzliche speleologische
Expedition entdeckte hier die zweitgrößte Kaverne der
südlichen Hemisphäre. Sie tauften die Kaverne "Fantasmagoria".
Man
befindet sich hier auf dem Gipfel eines erloschenen ozeanischen
Vulkans, der nie mit einer Landmasse verbunden war. Alles was nach
CI kam, erreichte die Insel zu Wasser oder zu Luft und entwickelte
sich zu neuen einzigartigen Spezies, die nur auf Christmas Island
zu finden sind.
Die Hauptattraktion
ist der Nationalpark der ca. 65 % der Insel umfaßt und das
Meer 50 m seewärts - gemessen von der niedrigsten Wasserstandsmarke
- einschließt.
In diesem Park findet man u. a. seltene Krabben, Vögel und
Pflanzen über Wasser, während UW große pelagische
Fische über steil abfallende Korallenriffe ziehen.
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